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Blasen

Einen Schwanz zu blasen, ihn also zu lecken und zu saugen, ist ein geiles Gefühl. Solange nicht in den Mund abgespritzt wird, ist dabei das HIV-Risiko vernachlässigbar gering. Die Mundschleimhaut ist widerstandsfähiger gegen HIV als andere Schleimhäute, der Lusttropfen enthält nur eine kleine Virusmenge und der Speichel „spült” Erreger von der Schleimhaut ab. Ein Risiko besteht aber, wenn man Sperma in den Mund bekommt – auch wenn das Risiko sehr viel kleiner ist als beim Abspritzen im Arsch. Daher gilt weiterhin: Raus bevor’s kommt!

Erhöht ist das HIV-Risiko beim Blasen, wenn man eine sexuell übertragbare Krankheit wie Syphilis, Tripper oder Herpes hat: Die dadurch verursachten Entzündungen, Geschwüre und Schleimhautverletzungen am oder im Mund (die man häufig gar nicht bemerkt) oder am Schwanz stellen Eintritts- oder Austrittspforten für HIV dar.

Andere sexuell übertragbare Krankheiten wie z.B. Syphilis, Tripper, Herpes oder Hepatitis B können beim Blasen dagegen sehr leicht übertragen werden, und zwar auch dann, wenn nicht im Mund abgespritzt wird. Wenn du mit mehr als 10 verschiedenen Partnern im Jahr Sex hast, solltest du dich daher regelmäßig auf STDs untersuchen lassen – am besten mindestens einmal jährlich. Zum Arzt solltest du auch gehen, wenn du Geschwüre im Mund oder andere Symptome bemerkst – denke bei Halsschmerzen z.B. auch mal an einen Rachen-Tripper, der sich so äußern kann. Gegen Hepatitis A und B solltest du geimpft sein.



Inhalt mit freundlicher Genehmigung der DAH-Kampagne “Ich weiß was ich tu”:
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