start

Feigwarzen

Kurzinfo
Feigwarzen sind eine der häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Es handelt sich um kleine Wucherungen im Genital- und Analbereich, seltener auch im Mund. Verursacht werden sie von Humanen Papilloma-Viren (HPV).

 

Übertragungsweg
HPV ist leicht übertragbar. Das Virus befindet sich in Hautschuppen, die beim Sex leicht von einem zum anderen Partner wandern können. Durch kleinste Verletzungen in der Haut oder Schleimhaut findet HPV seinen Weg in den Körper. Eine frische Intimrasur erhöht das Risiko, weil es dabei zu kleinen Verletzungen kommt.

 

Krankheitsverlauf
In den meisten Fällen wird der Körper selber mit einer HPV-Infektion fertig, und die Viren verschwinden wieder. Wenn nicht bilden sich Wochen bis Monate nach der Infektion kleine, spitze Feigwarzen. Sie verursachen zunächst meist keine Beschwerden. Bleiben sie unbehandelt, können sie aber zu größeren Gewächsen werden, deren Oberfläche an Blumenkohl erinnert. Feigwarzen können auch heftig  juckende Entzündungen im Annalbereich verursachen.

 

Schutzmöglichkeit
Kondome reduzieren das Risiko nur wenig, weil HPV so leicht übertragbar ist. Eine frühzeitige Entfernung von Feigwarzen verringert das Ansteckungsrisiko für andere. Menschen mit wechselnden Sexpartnern sollten sich regelmäßig untersuchen lassen, um die Feigwarzen gegebenenfalls frühzeitig entfernen lassen zu können.

 

Quelle: www.aidshilfe.de

 

Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und ersetzt keine persönliche Beratung.