start

Herpes

Kurzinfo

Herpes an den Lippen kennt fast jeder: Es bilden sich Bläschen, die nach einiger Zeit wieder abheilen, jedoch immer wieder kommen können. Verursacht wird Herpes von Viren. Einmal infiziert, bleiben die Viren lebenslang im Körper und können immer wieder Herpesbläschen verursachen. Herpesviren erhöhen das HIV-Infektionsrisiko, weil die Bläschen das HI-Virus in hoher Konzentration enthalten. HIV-Negative mit einer Herpesinfektion können sich leichter mit HIV infizieren, weil das Virus durch die geschädigten Schleimhäute leichter in den Körper eindringen kann.

 

Übertragung/Prävention

Herpes ist leicht übertragbar. Ein besonders hohes Risiko besteht bei direktem Kontakt mit den Bläschen oder Geschwüren, zum Beispiel beim Küssen oder beim Sex. Herpes kann aber auch durch Tröpfchen- und Schmierinfektion weitergegeben werden, also zum Beispiel durch Husten, Niesen oder das gemeinsame Benutzen eines Glases. Das Virus kann außerdem von einer Körperregion zur anderen gelangen, zum Beispiel über die Hände.

Herpes ist sehr leicht übertragbar, daher gibt es keinen sicheren Schutz. Kondome reduzieren lediglich das Risiko minimal. Der Kontakt mit Herpesbläschen und -geschwüren sollte somit vermieden werden. Eine Impfung gegen Herpes gibt es nicht.

 

Diagnose / Therapie

Herpes ist anhand der typischen Krankheitsanzeichen für den Arzt leicht erkennbar. Ist der Virus einmal im Körper, nistet er sich in Nerven ein, wo er bleibt. Es gibt Medikamente, die die Vermehrung im Körper verringern. Meistens werden die antiviralen Wirkstoffe als Creme auf die befallenen Stellen aufgetragen. Sie können aber auch in Form von Tabletten oder Injektionen verabreicht werden, wenn die Krankheit einen schweren Verlauf nimmt oder ein stärkerer Ausbruch der Krankheit verhindert werden soll.

 

Quelle: www.aidshilfe.de

 

Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und ersetzt keine persönliche Beratung.

logo herzenslust logo iwwit gesundesland landderideen